Mic Mohr wins all races

In the largest German Optimist regatta, Mic prevailed in a sovereign manner against 208 competitors.

[Translate to english:] Mic Mohr vom Plauer Wassersportverein gehört aktuell zu den deutschen Spitzenseglern im Bereich des Opti-Segelns. In diesem Jahr setzte er sich in souveräner Manier bei der größten deutschen Opti-Regatta vor Schilksee gegen 208 Konkurrenten durch. Der 15-Jährige ließ sich von niemandem schlagen und fuhr mit sechs Tagessiegen unangefochten zum Gesamtsieg. Im vergangenen Jahr lief es bei schwachen Winden nicht so perfekt für Mic, der sich damals mit einem enttäuschenden Rang 13 zufrieden geben musste.
Jetzt aber passte alles zusammen: Eine meist kräftige Brise, dazu Böen und Dreher - ganz nach dem Geschmack von Mic Mohr, der stets den optimalen Weg durch das Feld fand. Selbst ein gerissener Baumniederholer konnte ihn auf seinem Erfolgskurs nicht stoppen.
Warum war er so schnell? „Man muss mit den "Drehern" segeln, das hat gut geklappt“, antwortete Mic Mohr. „Und ich mag ein bisschen mehr Wind gern. Deshalb war es viel besser als letztes Jahr, da war ja kaum Wind.“

Auch im Programm von "Tactical Sailing" spielt die Thematik, wie man als Segler am wirkungsvollsten mit Drehern, also Drückern und Ziehern, auf dem Wasser umgehen sollte, eine ganz entscheidende Rolle. Die "Tactical Sailing"-Toolbox enthält über 30 vorbereitete Szenarien "ready to run", mit denen ein Segler jederzeit - auch als Anfänger - am PC trainieren und so seine Segelfähigkeiten erweitern kann. Dabei geht es u.a. um taktisches Verhalten an der Startlinie, den ersten Schlag (Kreuz) zur Luv-Bahnmarke, die Berücksichtigung von Winddrehungen und Anliegelinien. Sie alle sind für den Erfolg bei einem Rennen bestimmend.

So enthalten die Simulationen von "Tactical Sailing"-Tipps* für Anfänger sehr nützliche Tools, auch speziell für den Umgang mit einem "Dreher": Dafür ein typisches Beispiel:
- Wende, wenn du einen „Drücker“ bekommst! Bei einer oszillierenden Brise ist die wichtigste Faustregel, den Kurs zu ändern. Auf diese Weise bleibst du auf dem „Zieher“ und segelst die kürzeste Strecke auf der Kreuz. Idealerweise solltest du wenden, wenn du dich in der mittleren Windrichtung bewegst.

Mic Mohr hat sich mit seinem Sieg in der Strander Bucht von Schilksee für das deutsche Team bei der Weltmeisterschaft bestens empfohlen, deren Qualifikation er ebenfalls souverän gewonnen hat. Als Dritter der WM von 2017 (damals für Costa Rica) hat der Deutsche Jüngstenmeister von 2017 bereits eine Weltmeisterschaftsmedaille erkämpft. Die Chancen auf einen ganz großen deutschen Coup im Juli vor Antigua stehen also gut.
Mit dem richtigen Wind und einem guten Gespür für Dreher könnte Mic auch hier mit seinem Boot stets eine Nasenlänge vor seinen Gegnern liegen.
"Tactical Sailing" wünscht auf jeden Fall ein schnelles Boot, die perfekte Welle und natürlich immer optimale Entscheidungen bei den Wettfahrten - Mic, du schaffst das schon!

Foto: © segel-bilder.de

 

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